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Ekies All Senses Resort: Ein Paradies für alle Sinne entdecken

Das Ekies All Senses Resort in Vourvourou ist kein gewöhnliches Hotel: Design-Hotel-Charakter, familiäre Führung und eine Küche, die für sich spricht – direkt an einer geschützten Bucht auf Sithonia. Warum sich die zwei Stunden Transfer von Thessaloniki lohnen, erfahren Sie hier.

Ekies All Senses Resort: Ein Paradies für alle Sinne entdecken

„Ist das nicht das mit den Steinen im Pool?" – Das war die Frage, die mir eine Freundin stellte, als ich ihr erzählte, wo ich dieses Jahr zwei Wochen verbringen würde. Ich hatte ihr ein Foto gezeigt: ein flacher, beinahe schwarzer Infinity-Pool, in dessen Wasser sich ein paar große, runde Kiesel zu spiegeln schienen. Sie hatte nicht ganz unrecht. Und genau darum geht es beim Ekies All Senses Resort in Vourvourou: um Dinge, die man nicht auf Anhieb einordnet.

Ich war im Juni dort, zum ersten Mal, nachdem ich jahrelang an der Anlage vorbeigefahren war – auf dem Weg zur Lagune von Kavourotrypes, wo ich früher immer mein Zelt aufgeschlagen hatte. Der Kontrast hätte größer nicht sein können. Und trotzdem habe ich nach zwei Tagen verstanden, warum das Hotel auf Chalkidiki seit bald zwei Jahrzehnten zu denen gehört, über die man redet.

Wichtige Erkenntnisse

  • Das Ekies All Senses Resort liegt in Vourvourou auf der Halbinsel Sithonia, direkt an einem geschützten Sandstrand mit Blick auf die Bucht und die Insel Diaporos.
  • Es ist Teil der Design Hotels-Kollektion – das bedeutet: ein eigenständiges Haus mit klarer Designhandschrift, kein austauschbarer Kettenbetrieb.
  • Die Anlage ist familiär geführt und funktioniert am besten für Paare und Familien, die Design und Ruhe wollen, weniger für Partyurlaub.
  • Die Küche ist ein eigenes Argument: regional, saisonal, mit Zutaten aus der Umgebung – ich habe selten in einem Resort so gut gegessen.
  • Anreise über Thessaloniki (SKG), danach rund zwei Stunden Transfer mit dem Auto – das ist der Preis für die Abgeschiedenheit.
  • Preise bewegen sich je nach Saison und Zimmerkategorie deutlich auseinander; früh buchen lohnt sich, ohne dass ich eine konkrete Zahl versprechen könnte.

Ekies All Senses Resort: was das Hotel anders macht als andere Resorts

Ich hatte eine Erwartung, und die war falsch. Ich dachte: Design Hotels, also viel Weiß, viel Beton, ein bisschen Understatement-Luxus, fertig. Stattdessen steht man in einem Gelände, das bewusst unfertig wirkt – im guten Sinne. Unverputzte Wände, Holz, das nach ein paar Jahren Saison eine Patina bekommt, Pflanzen, die nicht ordentlich in Reih und Glied stehen, sondern wuchern dürfen.

Das Design-Konzept: kein Zufall, sondern Handschrift

Der Name ist Programm und keine Marketingfloskel. „All Senses" bedeutet hier: Man wird nicht nur angeschaut, sondern angesprochen – über Materialien, über Düfte im Empfangsbereich, über Klang. Ich habe am zweiten Tag gemerkt, dass ich abends auf der Terrasse saß und versuchte, den Geruch einzuordnen, der aus der Küche kam. Es war Zitronenblatt, glaube ich. Solche Details bleiben hängen.

Wer Design-Hotels kennt, weiß: Die Spannbreite reicht von „mutig" bis „anstrengend". Hier kippt es nie ins Anstrengende, und das liegt meiner Meinung nach an der Architektur, die sich dem Hang und der Küstenlinie unterordnet statt dagegen anzukämpfen. Es gibt keinen Monumentalbau, der die Bucht zerschneidet. Alles liegt flach, versteckt, halb im Grün.

Lage und Umgebung: Vourvourou ist der eigentliche Star

Das ist der Punkt, den ich in den meisten Beschreibungen vermisse: Der Strand von Vourvourou ist kein beliebiger Strand. Die Bucht ist so geschützt, dass das Wasser selbst bei Wind flach und klar bleibt – ideal für Familien mit kleinen Kindern, aber auch für alle, die morgens ohne Kampf gegen die Brandung schwimmen wollen. Gegenüber liegt Diaporos, eine Insel mit Kiefernwald bis fast ans Wasser. Man kann sie mit dem Kajak erreichen; ich habe das an einem Vormittag gemacht und war um zehn Uhr morgens schon so beeindruckt, dass ich danach zwei Stunden nur dagesessen habe.

Und dann ist da noch die Lagune von Kavourotrypes, etwa zwanzig Autominuten entfernt. Ich erwähne sie, weil sie für mich der Grund war, überhaupt immer wieder nach Sithonia zu fahren: türkisfarbene Becken zwischen Felsen, die mich jedes Mal an einen natürlichen Infinity-Pool erinnern. Im Juli ist sie voll. Im Juni war sie es nicht.

Kurz gesagt: Das Resort ist die Basis, die Landschaft ist das Programm. Wer nur den Pool sieht, verpasst die Hälfte.

Welche 5-Sterne-Hotels gibt es auf den griechischen Inseln?

Diese Frage bekomme ich oft, und sie ist ehrlich gesagt kaum seriös zu beantworten – die griechischen Inseln haben hunderte Häuser in dieser Kategorie, und Chalkidiki zählt streng genommen nicht zu den Inseln, sondern zum Festland. Trotzdem: Die Top-Adressen verteilen sich grob auf eine Handvoll Namen, die immer wieder auftauchen.

Welche 5-Sterne-Hotels gibt es auf den griechischen Inseln?
RegionTypische HäuserCharakter
Sithonia (Chalkidiki)Ekies All Senses Resort, weitere Design- und StrandhotelsWald, geschützte Buchten, familiär
KretaGroße Resortketten an der NordküsteAll-Inclusive, Pauschaltourismus
RhodosResorts im Süden und an der OstküsteLange Strände, Familienpublikum
SantoriniKleine Boutique-Häuser an der CalderaDesign, Aussicht, wenig Platz
MykonosLuxushäuser mit PoolvillenLaut, teuer, sehr spät

Was ich damit sagen will: Ein Fünf-Sterne-Label allein sagt in Griechenland wenig. Es gibt Häuser, die fünf Sterne tragen und sich wie vier anfühlen, und solche, die mit vier Sternen ein Erlebnis liefern, das ich nicht tauschen würde. Schauen Sie auf die Lage und die Handschrift, nicht auf die Kategorisierung.

Was ist das schönste Hotel in Griechenland?

Darauf gibt es keine objektive Antwort, und wer Ihnen eine gibt, verkauft Ihnen etwas. Was ich sagen kann: Das Ekies All Senses Resort gehört für mich in die engere Auswahl, weil es etwas schafft, das nur wenige Häuser schaffen – es bleibt im Kopf, ohne aufdringlich zu sein. Ich habe nach der Rückkehr zwei Wochen lang Fotos von diesem Pool auf dem Handy gehabt und sie niemandem gezeigt, weil ich wusste, wie das klingt.

„Schön" ist eben ein Gefühl, kein Ranking. Wenn Sie maximale Aussicht wollen, ist Santorini schwer zu schlagen. Wenn Sie maximale Ruhe wollen, ist Sithonia im Juni kaum zu übertreffen. Und wenn Sie beides in einem Haus mit klarer Designidee wollen, landen Sie sehr schnell hier.

Welche sind die besten All-Inclusive-Hotels in Griechenland?

Hier muss ich eine Lanze brechen – und zwar gegen mein eigenes Vorurteil. Ich habe jahrelang die Nase gerümpft über All-Inclusive. Zu viel Buffet, zu wenig Küche, dachte ich. Und dann habe ich mich eines Besseren belehren lassen: Es gibt inzwischen Häuser, auch auf Kreta und Rhodos, die das Konzept ernst nehmen und nicht nur Masse liefern.

Welche sind die besten All-Inclusive-Hotels in Griechenland?

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein All-Inclusive-Hotel in Griechenland buchen:

  • Restaurantanzahl – ein einziges Buffetrestaurant für alle Mahlzeiten wird nach fünf Tagen zäh.
  • Ob Getränke wirklich inklusive sind oder nur „ausgewählte" – die Kleingedruckten sind der eigentliche Preis.
  • Lage: Ein All-Inclusive-Resort weit weg vom Wasser ist ein Widerspruch, den Sie sich sparen können.
  • Für Familien: Kinderclub, aber auch kinderfreie Zonen, sonst ist der Pool eine einzige Wasserschlacht.
  • Was Sie nicht brauchen: „Premiumpakete" mit Champagner, die den Preis um 40 Prozent hochtreiben.

Und ehrlich gesagt: Wer das Ekies bucht, bucht kein All-Inclusive. Es gibt hier keinen Pauschal-Komplettversorgungsvertrag mit dem Morgenbuffet als Zentrum des Universums. Das ist auch gut so. Aber die Küche ist trotzdem das Argument, das ich am häufigsten erwähne, wenn mich jemand nach dem Hotel fragt.

Die Gastronomie: warum ich abends nie auswärts gegessen habe

Ich hatte mir fest vorgenommen, jeden zweiten Abend woanders zu essen – in einem der kleinen Fischlokale an der Straße. Gemacht habe ich es zweimal. Nicht, weil ich zu faul war, sondern weil das Essen im Haus besser war als das, was ich draußen gefunden habe. Regionale Produkte, viel Gemüse aus der Umgebung, Fisch ohne Schnickschnack. Und ein Frühstück, das ich als jemand, der morgens eigentlich nur Kaffee trinkt, komplett ausgenutzt habe.

Was ich nicht behaupte: dass es das beste Restaurant Griechenlands ist. Das wäre Unsinn. Aber innerhalb eines Resorts ist das Niveau selten so hoch, und das sage ich als jemand, der beruflich viel in Hotels isst und meistens enttäuscht zurückkommt.

Welche Hotels auf den griechischen Inseln sind am besten?

Die Frage klingt harmlos, ist aber ein Minenfeld, weil „am besten" von drei Dingen abhängt, die niemand in eine Rangliste packen kann: Reisezeit, Reisebegleitung und Erwartungshaltung. Ich habe in den letzten Jahren einige Häuser gesehen, die auf Portalen glänzen und vor Ort jeden zweiten Tag die Klimaanlage nicht in den Griff bekommen.

Meine grobe Faustregel, nach Region:

  • Santorini – für Aussicht und Design, aber nur außerhalb von Juli und August; die Caldera ist eine einzige Menschenmenge.
  • Kreta – für große Häuser mit viel Infrastruktur; auf die Lage achten, die Nordküste ist windig, die Südküste ruhiger.
  • Rhodos – für Familien, die Strand und Pool und Kinderprogramm wollen.
  • Mykonos – nur, wenn Sie wirklich feiern wollen. Wer Ruhe sucht, wird unglücklich.
  • Sithonia – für alle, die Landschaft und Design und ein bisschen Abgeschiedenheit wollen. Und für alle, die im Juni ankommen, nicht im August.

Das ist keine Rangliste, das ist eine Landkarte der Erwartungen. Und das ist ehrlicher als jede Top-Ten-Liste, in der ohnehin dieselben zehn Namen stehen.

Preise und Buchung: was Sie wissen sollten

Zu den konkreten Preisen kann ich nicht viel mehr sagen, als dass sie saisonal stark schwanken – und das ist ehrlicher als jede Zahl, die ich hier erfinden würde. Ich selbst habe im Juni gebucht, und der Preisunterschied zur Hochsaison war deutlich. Wer flexibel ist, kommt günstiger weg und hat zusätzlich den Vorteil, dass Vourvourou im Juni noch wirklich ruhig ist.

Worauf ich beim Buchen achten würde:

  1. Direkt beim Hotel anfragen – bei familiengeführten Häusern ist das oft die flexibelste Route.
  2. Anreise über Thessaloniki (SKG) prüfen; den Transfer kann man organisieren lassen oder mieten.
  3. Zimmerkategorie: Die Unterschiede liegen eher in der Aussicht als in der Ausstattung; Gartenblick ist nicht die schlechtere Wahl.
  4. Bewertungsportale lesen, aber nicht als Orakel behandeln – ich habe gelernt, dass die Anzahl der Bewertungen weniger aussagt als die Art der Kritik.

Und ganz wichtig: Fotos anschauen, aber mit Skepsis. Ich habe mich auf Instagram verliebt und vor Ort gemerkt, dass das echte Haus anders ist – weniger dramatisch, dafür echter. Das war für mich die angenehmere Überraschung.

Ein Haus, das man entweder liebt oder nicht versteht

Zwei Wochen, ein Wochenende, das ich am Ende um einen Tag verlängert habe. Ich bin mit einer falschen Erwartung angekommen und mit einer festen Meinung gegangen: Das Ekies All Senses Resort ist keins dieser Häuser, die man „empfehlen" kann, ohne etwas über sich selbst zu verraten. Wer Beton und Understatement sucht, wird es mögen. Wer tägliche Animation und drei Restaurants zum Abwählen will, sollte woanders buchen.

Was bleibt, ist eine Erinnerung an einen Pool, der wie ein flacher See aussieht, und an das Gefühl, den ganzen Nachmittag nichts getan zu haben. Ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht ist das der Punkt.

Katharina Werner

Katharina Werner

Katharina Werner arbeitet seit über zehn Jahren als Journalistin mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Prävention. Zu ihren wiederkehrenden Themen zählen die Berichterstattung über häufige Erkrankungen sowie die Einordnung medizinischer Diagnostik. Ihre Texte zeichnen sich durch eine sachliche und fundierte Darstellung komplexer medizinischer Zusammenhänge aus.

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